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App-Store-Integration für Erweiterungen in Arbeit

Wir arbeiten derzeit an einer Integration für einen App Store, über den Erweiterungen künftig viele Aufgaben rund um eHive abdecken können, die bewusst außerhalb der reinen EVCC-Kernfunktionen liegen.

EVCC ist für uns ein starker und wichtiger Kern. Gleichzeitig sehen wir jeden Tag, dass rund um Ladeinfrastruktur, Energieflüsse, Nutzerrollen, Service, Automatisierung und Betrieb viele Anforderungen entstehen, die nicht sinnvoll in einen einzigen Kern gepresst werden sollten. Genau an dieser Stelle wollen wir größer denken.

Mit der geplanten App-Store-Integration schaffen wir Raum für Erweiterungen, die helfen, praktische Probleme zu lösen und neue Ideen schnell sichtbar zu machen. Nicht alles muss direkt Teil der EVCC-Logik sein. Vieles wird sauberer, verständlicher und zukunftsfähiger, wenn es als eigenständige Erweiterung gedacht wird.

Warum wir dieses Thema bewusst groß aufmachen

Wir wollen eine Plattform schaffen, die nicht bei den klassischen Funktionen rund um Laden und Energiemanagement stehen bleibt. Rund um eHive entstehen Themen, die größer sind als einzelne Schalter, Regeln oder Seiten. Dazu gehören Betriebslogik, Abrechnung, Freigaben, Auswertungen, Partneranbindungen, Sonderfälle pro Standort und Werkzeuge für Menschen, die mit den Systemen täglich arbeiten.

Ein App Store ist für uns deshalb nicht nur eine schöne Oberfläche für Add-ons. Er ist eine Möglichkeit, das System offen zu halten: Der Kern bleibt klar, Erweiterungen können mutiger werden, und gute Ideen müssen nicht warten, bis sie in eine große monolithische Struktur hineinpassen.

Welche Art von Erweiterungen wir uns vorstellen

  • Erweiterungen für Aufgaben, die klar außerhalb der EVCC-Kernlogik liegen, aber im Alltag trotzdem gebraucht werden.
  • Module für Abrechnung, Dokumentation, Historie, Rollen, Freigaben und betriebliche Sonderprozesse.
  • Brücken zu weiteren Systemen, Diensten oder Partnerlösungen, die nicht in jedem Setup gebraucht werden, für einzelne Nutzergruppen aber entscheidend sind.
  • Werkzeuge für Installateure, Betreiber, Support, Flotten, Mehrparteien-Szenarien oder standortspezifische Abläufe.
  • Ideen, die heute noch nicht vollständig beschrieben sind, morgen aber zu eigenständigen Produkten wachsen können.

Platz für Ideen, Experimente und große Lösungen

Uns ist wichtig, an dieser Stelle nicht zu klein zu formulieren. Wir möchten bewusst Platz schaffen für Themen, die heute vielleicht noch als Zusatzwunsch erscheinen, morgen aber ein eigener Baustein im eHive-Ökosystem werden können. Manche Erweiterungen werden klein und sehr fokussiert sein. Andere können deutlich größer werden und ein ganzes Problemfeld abdecken.

Genau darin liegt für uns die Stärke dieses Ansatzes: Erweiterungen können konkreten Nutzen liefern, ohne dass der Kern überladen wird. Gleichzeitig entsteht ein Raum, in dem Vision, Praxis und neue Software-Produkte zusammenfinden können. chargeLedger ist dafür ein gutes Beispiel, dass wir Software-Themen rund um eHive nicht klein halten wollen.

Woran wir aktuell arbeiten

Im Moment arbeiten wir an der Integration und am Rahmen dafür, wie solche Erweiterungen sichtbar, verständlich und anschlussfähig werden können. Das betrifft sowohl die technische Seite als auch die Frage, wie Add-ons später präsentiert, aktiviert und sinnvoll eingeordnet werden.

Noch ist nicht jedes Detail festgezurrt. Aber die Richtung ist klar: eHive soll nicht nur eine Oberfläche für Bestehendes sein, sondern eine Plattform, auf der neue Lösungen entstehen können, die über die bisherigen Grenzen hinausgehen.